L. EISENSCHMID

Orgelspieltische, Klaviaturen, Orgelteile

Geschichte L.Eisenschmid Orgelteile GmbH

1984

Seit 1984 ist Ludwig Reiser Alleininhaber der Firma Eisenschmid. Die Produktion umfasst Spieltische aller Systeme, Klaviaturen, Orgelteile und elektronische Steuerungen. Der Betrieb befindet sich nach wie vor in Andechs-Erling, im Schatten des berühmten Benedigtinerkloster Andechs.

1971

1971 ging der Geschäftsanteil an seinen Großneffen Ludwig Reiser (*1949) über. Er wurde 1968 Bundessieger der Handwerkerjugend und legte 1974 vor der Handwerkskammer Stuttgart seine Meisterprüfung ab.

1987

1987 wurde die Klaviaturabteilung auf moderne Herstellungsverfahren (CNC-Steuertechnik) umgestellt.

1953

1953 wurde die Klaviaturherstellung durch Herbert Raaz (früher Fa. Raaz & Gloger in Langenberg bei Gera) aufgenommen und viele Jahre geleitet.

Kriegsjahre bis 1945

Im zweiten Weltkrieg verlegt E.Eisenschmid den Betrieb in die frühere Beer-Werkstatt nach Andechs-Erling. Nach 1959 wurden hier neue Werkstätten erstellt.

1935

Sohn Ludwig Eisenschmid (1900-1984) wurde von seinem Vater ausgebildet und absolvierte Fachkurse u.a. in Elektrotechnik. Er übernahm nach seiner Meisterprüfung 1935 die Geschäftsnachfolge. Unter seiner Leitung konnte der Kundenkreis erheblich erweitert werden. Neben mechanischen und pneumatischen Spieltischen wurden auch damals schon elektrische Spietlische gebaut und überwiegend exportiert.

1911

1911 machte sich Ludwig Eisenschmid mit seinem Bruder Hans Eisenschmid in München selbstständig. Von Anfang an spezialisierte sich die Firma Eisenschmid auf die Herstellung von Spieltischen und Orgelteilen. Hans Eisenschmid schied später aus der Firma aus und betrieb seine eigene Spieltischwerkstatt in München.

bis 1911

Ludwig Eisenschmid (1879-1959) erlernte das Orgelbauerhandwerk bei seinem Onkel Georg Beer ind Andechs-Erling. Seine Gesellenzeit verbrachte er in verschiedenen in- und ausländischen Firmen, um dann in München seine Meisterprüfung abzulegen. Danach war er Werkstattmeister bei der Firma Maerz in München.